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Englandaustausch 2008

Letzte Änderung:
05.11.2008

Eine tolle Erfahrung!



Wie ist England eigentlich?
England zeichnet sich vor allem durch drei Dinge aus:
1) Alles quietscht und piept (sogar die Verkehrsampeln)
2) Es gibt fast keine Mülleimer
3) Überall ist Teppichboden (sogar im Bad und in der Küche)

Ihr fragt euch jetzt wahrscheinlich, warum das so ist.
1) Die Ampeln piepen, damit Blinde hören, wann es grün ist.
2) Am Flughafen und am Bahnhof gibt es keinen einzigen Mülleimer (dafür aber reichlich Briefkästen mit der Aufschrift „Royal Mail“!), doch Frau Klier erklärte uns sogleich, dass dies aus Sicherheitsgründen so ist, weil man sonst Bomben in den Mülleimer werfen könnte, was schon einmal passiert ist.
3) Die Engländer haben meistens eine Fußbodenheizung und wegen der schlechten Wärmeisolierung gibt es überall Teppichboden, da sich der besser aufwärmt  als Fliesen. Man muss aber anmerken, dass wir super Wetter hatten und es kein einziges Mal geregnet hat!

Doch jetzt mal was zum Aufenthalt selbst:
Wir kamen ziemlich müde am Flughafen London-Stansted an – um 7.00 Uhr in der Früh, denn wir flogen schon um 6.oo Uhr in Nürnberg los. Mit unseren schweren Koffern mussten wir erst mit dem Zug, dann mit der U-Bahn (Underground) nach Waterloo Station fahren, um unser Gepäck abzugeben. Was uns sofort ins Auge stach, war die eigenartige Mode der DHL Werbemodel – von uns nur DHL-Menschen genannt.
Genießen konnten wir dann den Tower of London mit den Kronjuwelen der Queen und Geschichten über Gefangenen im Tower und die Aussicht vom London Eye.
Am späten Nachmittag kamen wir dann mit dem Zug in Totton an und lernten endlich unsere Gastfamilien kennen. Jeder war sofort begeistert und die Chemie stimmte.

Am nächsten Morgen besuchten wir den Unterricht im Testwood-Sports-College, wo wir durch unsere Kleidung ziemlich auffielen. In England tragen nämlich alle Schüler Schuluniform. Im Laufe des Tages zeigte uns ein Cricket-Trainer das englische Nationalspiel Cricket. Der Mann war von diesem total begeistert, was die meisten von uns nicht so ganz verstehen konnten.

Am darauf folgenden Tag fuhren wir mit dem Testwood Sports College Minibus zum Tennistraining. Dort führte uns ein Lehrer mit deutschen Sprachkenntnissen in die Kunst des Tennisspielens ein. Dann ließ er uns alleine spielen und wir probierten so einiges aus, z.B. mit zwei Bällen gleichzeitig zu spielen. Doch nicht genug der sportlichen Aktivität: Ein Spieler des FC Southampton namens Phil gab uns ein professionelles Fußballtraining.

Jetzt war auch schon das Wochenende erreicht, welches jeder mit seiner Gastfamilie verbringen sollte. Allerdings traf man sich aber doch am Strand oder in einem Freizeitpark wieder. Viele gingen auch noch Southampton shoppen oder schwimmen.

Am Montag ging es mit der Fähre auf die Isle of Wight. Dort besichtigten wir das Osborne House, jenes Haus, in dem Queen Victoria mit ihrem Albert (er war Deutscher!) gelebt hat. „Es ist ein sehr kleines Haus, aber gemütlich.“ Dieser Satz von Victoria brachte uns alle sehr zum Lachen, denn das Osborne House ist definitiv nicht klein!
Etwas kleiner war dann aber das Carisbrooke Castle, das wir anschließend noch besuchten. In dieser Burg gab es ein von Eseln angetriebenes Holzrad, das dazu da war, Wasser aus einem Brunnen zu holen. Es ist das einzige Holzrad dieser Art auf der ganzen Welt, das noch funktionstüchtig ist. Der Brunnen ist so tief, dass Wasser fünf Sekunden braucht, um auf den Grundwasserspiegel zu treffen.

Dienstag war der einzige Tag, an dem die englischen und deutschen Schüler einen Ausflug gemeinsam unternahmen. Wir fuhren mit den altbekannten Minibussen zur Salisbury Cathedral, deren Turm der höchste Kirchturm Großbritanniens ist.
Danach sahen wir uns das berühmte Stonehenge an. Doch was Stonehenge eigentlich ist (Grabmal, Sonnen-/Jahreszeitenuhr, Theater, Gedenkstätte oder Heiligtum), wissen wir und die Archäologen immer noch nicht.....

Mittwoch=Abschied=Tränen=“ich will nicht nach Hause!!!!!!“
Was kann man dazu noch sagen?!

Von Angelika Treuheit, 8a,  und Melissa Sarikaya, 8c

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