Schulverfassung und Hausordnung

Auf dieser Seite stellen wir die wichtigsten Regelungen aus unserer Schulverfassung und Hausordnung und aus den halbjährlich erscheinenden Elternrundschreiben zusammen:

Aufenthalt im Schulgebäude

Der Aufenthalt in den Stockwerken und im Treppenbereich ist während der Pausen, auch der Mittagspause, für SchülerInnen nicht erlaubt. Der Bereich „Erdgeschoss ohne Aula“, d. h. die Bereiche im Erdgeschoss außerhalb der Aula (v. a. die Rondelle) und der nördliche äußere Eingangsbereich sind absolute Ruhebereiche. Innerhalb des Schulgebäudes und im nördlichen Eingangsbereich ist Rennen, Lärmen, Ball-Spielen und Ähnliches grundsätzlich nicht erlaubt. Ausnahme für diese Aktivitäten: der Südpausenhof während der Pausen und die „Sportpause“ in der Turnhalle (nur 1. Pause!). Nur SchülerInnen ab der Jgst. 10 dürfen sich auf dem nördlichen Vorplatz (Ruhebereich) aufhalten und müssen sich entsprechend diszipliniert verhalten. Die Feuerwehrzufahrten und Fluchtwege sind grundsätzlich keine Aufenthaltsbereiche! Bei Zuwiderhandlung können von den Aufsicht führenden Lehrkräften jederzeit Ordnungsmaßnahmen erteilt werden. Bei Unfällen als Folge der Missachtung der eben dargelegten Regularien kann die Schule nicht haftbar gemacht werden.

Verlassen des Schulgeländes während der unterrichtsfreien Zeit

Verlassen des Schulgeländes während der Vormittagspausen: Laut Beschluss des Schulforums vom 06.07.2009 und der Lehrerkonferenz vom 14.09.2009 gilt seit dem Schuljahr 2009/10 folgende Regelung: Die SchülerInnen der Jgst. 5 - 10 dürfen während der Vormittagspausen das Schulgelände nicht verlassen. Für die SchülerInnen der Oberstufe (Q11 u. Q12) geschieht das Verlassen des Schulgeländes während der Pausen auf eigenes Risiko, da grundsätzlich während der Pausen außerhalb des Schulgeländes für SchülerInnen - egal welcher Jahrgangsstufe - kein Versicherungsschutz besteht.
Verlassen des Schulgeländes in „Studierzeiten“ und während der Mittagspause: In unterrichtsfreien Zwischenstunden (sog. „Studierzeiten“) dürfen nur SchülerInnen der Jahrgangsstufen 10 - 12 das Schulgelände ausschließlich „zur Nahrungsbeschaffung“ verlassen. Während der Mittagspause dürfen alle SchülerInnen aller Jahrgangsstufen das Schulgelände „zur Nahrungsbeschaffung“ verlassen - ausgenommen die SchülerInnen der Nachmittagsbetreuung. Hierfür besteht auch Versicherungsschutz. Bei anderen Aktivitäten in dieser Zeit sind die SchülerInnen nicht versichert! Bei Zuwiderhandlung erfolgen Ordnungsmaßnahmen nach BayEUG Art. 86 (2) ff.

Material bei vorher angezeigten Vertretungsstunden

Grundsätzlich sind SchülerInnen verpflichtet, bei vorher angezeigten Vertretungen ihre Unterrichtsmaterialien für das zu vertretende Unterrichtsfach mit sich zu führen, damit die Vertretungslehrkraft gegebenenfalls Fachunterricht erteilen kann bzw. die von der zu vertretenden Fachlehrkraft bereit gestellten Materialien und Aufgaben wie vorgesehen zum Einsatz bringen kann.

Verhalten bei Nichterscheinen einer Lehrkraft

Erscheint eine Lehrkraft nicht zu Beginn einer Unterrichtsstunde, so ist dies aus Sicherheitsgründen spätestens nach 5 Minuten von den KlassensprecherInnen im Sekretariat zu melden.

Verhalten bei Erkrankung

1. Krankmeldung
Erkrankt ein(e) Schüler(in), so ist das Sekretariat der Schule noch vor 08:00 Uhr umgehend telefonisch oder schriftlich zu informieren. Diese Verpflichtung gilt für alle Klassenstufen. Telefonische bzw. schriftliche Krankmeldungen müssen für jeden Krankheitstag erneut erfolgen, außer es wird dem Sekretariat die voraussichtliche Krankheitsdauer mitgeteilt.

2. Schriftliche Krankmeldung
Bei einer telefonischen Benachrichtigung ist zusätzlich eine schriftliche Entschuldigung erforderlich (BayScho § 20 (1)). Dies kann entweder formlos per E-Mail erfolgen oder per Fax oder auf Papier (das entsprechende Formular ist im Sekretariat erhältlich oder kann im Internet von der Homepage der Schule heruntergeladen werden). Die schriftliche Krankmeldung muss von den Erziehungsberechtigten versandt bzw. ausgestellt und innerhalb von zwei Schultagen der Schule vorliegen. Entschuldigungen auf Papier werden von den SchülerInnen der Unter- und Mittelstufe (Jgst. 5 - 10) in den Briefkasten vor der Bibliothek eingeworfen und von SchülerInnen der Oberstufe (Jgst. 11 u. 12) im Oberstufensekretariat abgegeben.
Beispiel: Ist ein Kind am Montag telefonisch krank gemeldet, so muss die schriftliche Entschuldigung spätestens am darauf folgenden Mittwoch der Schule vorliegen.

3. Erkrankung von mehr als drei Tagen
Bei einer Erkrankung von mehr als drei Unterrichtstagen ist zusätzlich zur ersten schriftlichen Entschuldigung (innerhalb von zwei Tagen - siehe Nr. 2) beim Wiedererscheinen eine weitere schriftliche Entschuldigung über die Gesamtdauer der Erkrankung vorzulegen. Die Schule kann auch die „Vorlage eines ärztlichen bzw. schulärztlichen Zeugnisses verlangen, wenn sich krankheitsbedingte Schulversäumnisse häufen oder wenn Zweifel an der Erkrankung bestehen“ (BayScho § 20 (2)).

4. Durch Krankheit versäumte angekündigte Leistungserhebungen
Bei Nichtvorlage der schriftlichen Entschuldigung innerhalb von zwei Schultagen wird bei einer versäumten angekündigten Leistungserhebung geprüft, ob ein ausreichender Verhinderungsgrund vorgelegen hat. Ist ein ausreichender Verhinderungsgrund nicht feststellbar, kann die Schule von Ihrem Kind ein ärztliches Zeugnis einfordern. Liegt das erforderliche ärztliche Zeugnis nicht innerhalb von zehn Kalendertagen ab dem ersten Krankheitstag vor, gilt das Fernbleiben gemäß BayScho § 20 (2) Satz 3 als unentschuldigt. In diesem Fall kann die Note 6 für die nicht erbrachte Leistung erteilt werden. In der Oberstufe ist bei Erkrankung bei angekündigten großen und kleinen Leistungsnachweisen grundsätzlich ein ärztliches Attest vorzulegen. Ansonsten wird die nicht erbrachte Leistung mit 0 Punkten bewertet.

5. Erkrankung während des Unterrichts und der Mittagspause
SchülerInnen, die während des Unterrichts erkranken, müssen sich im Sekretariat abmelden. Diese Form der Abmeldung ersetzt allerdings keine schriftliche Entschuldigung, die nachgereicht werden muss (vgl. 2. „Schriftliche Krankmeldung“). Bei Erkrankung in der Mittagspause ist eine telefonische Entschuldigung der Erziehungsberechtigten notwendig!

6. Teilnahme an einer Leistungserhebung trotz einer Erkrankung
Wenn SchülerInnen, die eigentlich krank gemeldet sind, nur zu einer Schulaufgabe erscheinen, so müssen sie sich danach ebenfalls wieder im Sekretariat abmelden. Es sei aber daran erinnert, dass eine Leistungsminderung nicht nachträglich zur Annullierung der Schulaufgabe führen kann. Es ist daher vorher sehr sorgfältig zu überlegen, ob das Mitschreiben wirklich sinnvoll ist.

7. Anwesenheit im Fach Sport - Bitte beachten!
Kann ein(e) Schüler(in) nicht aktiv am Sportunterricht teilnehmen, so besteht dennoch grundsätzlich Anwesenheitspflicht! Eine schriftliche Entschuldigung der Erziehungsberechtigten muss der Sportlehrkraft vor dem Unterricht vorgelegt werden. Im Wiederholungsfall kann von der Schule auch ein ärztliches Attest eingefordert werden. Telefonische Befreiung ist nicht möglich.

Befreiungsanträge

Anträge auf Unterrichtsbefreiung erfolgen möglichst frühzeitig, spätestens jedoch drei Schultage vorher. Bei Befreiungsanträgen sollte generell die offizielle Einladung der veranstaltenden Organisation zur Überprüfung eingereicht werden. Ein Anrecht auf Befreiung besteht nur bei ministeriell angeordneten Veranstaltungen. Berechtigte Anlässe sind z. B. wichtige kirchliche oder familiäre Veranstaltungen, Sport- oder Musikveranstaltungen, an denen die SchülerInnen aktiv teilnehmen. In jedem Fall muss der Anlass schriftlich nachgewiesen werden.

Arzttermine sollten auf die unterrichtsfreie Zeit gelegt werden. Die Eltern selbst können keine Befreiung für ihre Kinder aussprechen, sondern nur einen Antrag auf Befreiung bei der Schulleitung stellen. Wenn Schulaufgaben oder andere Prüfungen betroffen sind, ist eine sorgfältige individuelle Abwägung notwendig. In der Regel gehen allerdings schulische Pflichten vor.

Die Anträge sind schriftlich per Formblatt an die Schulleitung zu richten. Anträge auf Verlängerung der Ferien können wegen der gesetzlichen Schulpflicht generell nicht genehmigt werden, auch wenn von den Eltern durchaus einsichtige berufliche Gründe geltend gemacht werden. Bereits erfolgte Buchungen gehen zu Lasten der Familien. Verstöße gegen die Schulpflicht können in Bayern mit bis zu 1500 € Bußgeld vom zuständigen Ordnungsamt geahndet werden, je nach Schwere des Vergehens.

Beurlaubungen sind nur für den Schulbesuch im Ausland möglich. Sprachkurse im Ausland während der Schulzeit sind nach Schulordnung nicht genehmigungsfähig.

Es sei noch einmal auf das Verfahren bei Befreiungen anlässlich von kirchlichen Veranstaltungen hingewiesen. Bei Konfirmation und Firmung werden oft noch zusätzliche Veranstaltungen der Kirchen angeboten, wie Vorbereitungszeiten, Fahrten oder ähnliche Aktivitäten. Hierzu ist grundsätzlich zu sagen, dass Befreiungsanträge nur von den Erziehungsberechtigten gestellt werden können. Das Schreiben der jeweiligen Pfarreien ist beim Antrag mit vorzulegen. Ebenso verhält es sich bei Befreiungen für nicht-gesetzliche religiöse Feiertage egal welcher Konfession. Auch hierfür ist von den Erziehungsberechtigten rechtzeitig ein schriftlicher Antrag zu stellen.

Elektronische Speichermedien

Im Einvernehmen mit dem Schulforum (Sitzung vom 26.02.2018) hat die Lehrerkonferenz am 13.12.2017 in Auslegung des Art. 56 (5) BayEUG die folgende Regelung für das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium beschlossen:
Im Schulgebäude und auf dem Schulgelände sind Mobiltelefone im Unterricht, in den Pausen, auch in der Mittagspause und in Freistunden, generell auszuschalten. Bei Zuwiderhandlung kann die Aufsicht führende Lehrkraft einen Verweis erteilen, das Gerät wird aber nicht abgenommen. Lehrkräfte bzw. das Sekretariat können Ausnahmen gestatten.
Den SchülerInnen der Oberstufe ist die Benutzung in den „QuZis“ sowie - während der Studierzeiten - auch auf dem Nordvorplatz und in der Bibliothek erlaubt. Diese Regelung gilt auch für MP3-Player und andere elektronische Medien.
Grundsätzlich dürfen auf dem Schulgelände keine Menschen ohne deren Einwilligung fotografiert und gefilmt werden.
Mobiltelefone und Smartwatches sind vor Leistungserhebungen bei der Lehrkraft abzugeben.

Alkoholverbot und Sicherstellung von Gegenständen

Der Konsum alkoholischer Getränke ist innerhalb der Schulanlage strikt untersagt (BayScho § 23). In Analogie hierzu ist es Schülerinnen und Schülern nicht gestattet, alkoholisiert das Schulgelände zu betreten bzw. alkoholische Getränke oder leergetrunkene Flaschen, in denen sich alkoholische Getränke befanden, bei sich zu führen, da dies die Ordnung des Schulbetriebs stören kann (BayScho § 23 (2) Satz 3). Bei Zuwiderhandlung werden entsprechende Ordnungsmaßnahmen ergriffen und die Schülerinnen und Schüler in schweren Fällen des Schulgeländes verwiesen. Diese Regelung gilt analog auch für Schulfahrten und Exkursionen jeglicher Art (Musik- und Theaterpr-benwoche, Studienfahrten etc.). In besonders schweren Fällen können Schülerinnen und Schüler auch vorzeitig von der Teilnahme an Schulfahrten ausgeschlossen werden. Die Erziehungsberechtigten müssen dann damit rechnen, dass sie ihre Kinder auf eigene Kosten nach Hause transportieren müssen. Gleiches gilt für das Rauchen einschließlich Rauchmittel, die zwar kein Nikotin enthalten aber den Schulbetrieb stören können („Anscheinsrauchmittel“).
Das Mitbringen und Mitführen von gefährlichen Gegenständen (z. B . (Teppich)Messer, (Schlag)Stöcke, Feuerzeuge, Laser-Pointer, Pfeffer-Spray etc.) ist den Schülerinnen und Schülern ebenfalls untersagt (BayScho § 23(2)). Dazu gehören auch sogenannte „Anscheinswaffen“ (echt aussehende (Spielzeug)Waffen) sowie Scherzartikel, die in diese Kategorie fallen (z. B. Elektro-Schocker) und Laserpointer mit mehr als fünf Milliwatt Leistung (Lichtstärke 3B oder 4). Die Schule hat solche Gegenstände wegzunehmen und sicherzustellen. In gleicher Weise kann die Schule bei sonstigen Gegenständen verfahren, die den Unterricht oder die Ordnung der Schule stören können oder stören (BayScho § 23 (2)). Über die Rückgabe derartiger Gegenstände entscheidet der Schulleiter bzw. bei „Anscheinswaffen“ und Scherzartikeln, die als gefährlich eingestuft werden können, die örtlichen Polizeibehörden. Bei minderjährigen Schülerinnen und Schülern darf die Rückgabe nur an die Erziehungsberechtigten erfolgen (BayScho § 23 (2)).
Das Tragen von Kleidung, Emblemen und anderen Utensilien mit rassistischer bzw. rechtsextremer Symbolik (auch in Andeutung) kann ebenfalls nicht geduldet werden und wird gegebenenfalls mit Ordnungsmaßnahmen bestraft bzw. im Zweifelsfall den örtlichen Polizeibehörden zur Überprüfung vorgelegt.