Flossenbürg

Flossenbürg 2022

Nach langer pandemie-bedingter Pause war es endlich wieder soweit. Die im Lehrplan vorgesehene und so wichtige Exkursion in eine KZ-Gedenkstelle konnte erstmals wieder stattfinden.

Für uns als Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium bietet sich hier natürlich ein Besuch von Flossenbürg besonders an. Im Folgenden ein paar Impressionen der Klassen 9a, 9b und 10a, die am 26. April ein regnerisches, graues und kaltes Flossenbürg erkundeten.

Kommentare zur Exkursion...

Ich wusste vorher nicht, ... In Erinnerung behalten werde ich, ... Am besten fand ich, ... Am schlechtesten fand ich, ... Das wollte ich sonst noch sagen: ...
dass die Anwohner sich dem Ausmaß sehr bewusst waren und davon auch sehr profitierten. das Bild der Leichen, "Müllverbrennung" & den Aschehügel die Führung, weil ich dabei so viel über die damalige Zeit erfahren und lernen konnte. dass,die Baraken weg sind (Vergessensversuch). Ich finde es schlimm, dass es immer noch Menschen gibt, die Juden auch heute noch verachten
dass es Funktionsinsassen gab. dass die Befreiung für manche der schlimmste Tag ihres Lebens war, weil sie bemerkten, dass sie niemanden mehr haben, den sie kennen. dass man sich die Sachen durch Zeugenberichte oder konkrete Schicksale von Häftlingen noch besser vorstellen konnte . Das ich nicht länger dort bleiben konnte. Das sowas nie mehr vor-kommt
dass so viele Leute etwas von dem KZ wussten aber nichts dagegen getan haben und manche es sogar genossen haben, die Leute dort zu sehen. dass sich die Menschen damals wie in einem Zoo an den Zaun stellten und sich über die Gefangenen lustig machten und Spaß hatten ihnen bei ihren Strafen zuzuschauen. Einblicke in das Leben der Häftlinge. dass vieles zerstört war.  
dass dort so würdelos mit den Leichen umgegangen wurde.   An alle Menschen verschiedener Nationen wurde gedacht.    
wie mit dem Lager danach umgegangen wurde (z.B. Häuser darauf gebaut,Räume für Frühstück genutzt...).